Hilfsmittel bei Parkinson

Morbus Parkinson ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die Bewegung, Balance und Alltag beeinflusst. Die richtigen Hilfsmittel erhalten die Selbstständigkeit und erhöhen die Sicherheit. Reha & Care Nürnberg berät Sie einfühlsam und kompetent.

Parkinson und Hilfsmittel – was Sie wissen sollten

Morbus Parkinson verläuft in Stadien. In frühen Phasen können kleine Hilfsmittel für den Alltag bereits viel bewirken – rutschfeste Unterlagen, Griffverstärker für Besteck oder spezielle Trinkhilfen. Mit fortschreitender Erkrankung werden Mobilitätshilfen wie Rollator oder Rollstuhl immer wichtiger.

Besonders charakteristisch für Parkinson sind sogenannte Freezing-Episoden: plötzliches Einfrieren beim Gehen. Moderne Rollatoren mit Lichtbalken oder Audiorhythmus helfen, diese zu überwinden. Reha & Care hat diese spezialisierten Modelle in der Ausstellung.

Betroffene in Nürnberg und der Metropolregion können sich direkt bei uns beraten lassen – wir kennen die speziellen Anforderungen von Parkinson-Patienten und deren Angehörigen aus langjähriger Erfahrung.

Häufig benötigte Hilfsmittel bei Parkinson

  • Rollator (ggf. mit Laser/Audio für Freezing)
  • Rollstuhl (fortgeschrittenes Stadium)
  • Pflegebett mit Aufstehhilfe
  • Duschstuhl, Badewannenlift
  • Haltegriffe für Bad & WC
  • Toilettensitzerhöhung
  • Griffverstärker & Alltagshilfen

Hilfsmittel, die bei Parkinson wirklich helfen

Gehen

Spezialrollatoren

Rollatoren mit Lichtbalken (Laserstreifen) oder Audiorhythmus helfen Parkinson-Patienten, Freezing-Episoden zu überwinden. Diese Modelle haben breitere Griffe und ausbalancierte Fahrwerke.

Rollator-Übersicht
Pflege

Pflegebett mit Aufstehhilfe

Das Aufstehen aus dem Bett ist für Parkinson-Patienten oft schwierig. Ein elektrisches Pflegebett mit Seitengitter und Aufstehhilfe schafft mehr Selbstständigkeit und Sicherheit.

Pflegebett-Ratgeber
Rollstuhl

Rollstuhl bei Parkinson

Im fortgeschrittenen Stadium bieten Elektrorollstühle mehr Unabhängigkeit als manuelle Rollstühle. Wir beraten Sie zu allen Möglichkeiten und begleiten den Kassenprozess.

Rollstuhl-Übersicht

Kostenübernahme bei Parkinson-Hilfsmitteln

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für alle medizinisch notwendigen Hilfsmittel bei Parkinson-Erkrankung – vorausgesetzt, ein Arzt hat sie auf Rezept verordnet und das Hilfsmittel ist im Hilfsmittelverzeichnis gelistet.

Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess: von der Rezeptannahme über die Antragstellung bis zur Lieferung und Einweisung. Mehr zu Rezept & Krankenkasse.

Häufige Fragen zu Hilfsmitteln bei Parkinson

Welche Hilfsmittel helfen bei Parkinson am meisten?

Bei Parkinson-Erkrankung helfen besonders Rollatoren mit Licht- oder Tongebern, Pflegebetten mit Aufstehhilfe, rutschfeste Badehilfsmittel und spezielle Griffhilfen. Die Auswahl hängt vom Erkrankungsstadium ab.

Zahlt die Krankenkasse Hilfsmittel bei Parkinson?

Ja, die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für medizinisch notwendige Hilfsmittel bei Parkinson auf ärztliche Verordnung. Wir helfen Ihnen bei der Antragstellung.

Gibt es spezielle Rollatoren für Parkinson-Patienten?

Ja! Es gibt Rollatoren mit eingebautem Laserstrahl oder Audiosignal, die Freezing-Episoden überwinden helfen. Wir beraten Sie gerne zu den passenden Modellen.

Wann braucht ein Parkinson-Patient einen Rollstuhl?

Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kann ein Rollstuhl notwendig werden. Oft beginnt man mit einem Rollator und wechselt dann zum Rollstuhl, wenn die Gehfähigkeit weiter nachlässt.

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